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Dr.Trnka zum Hallux Valgus : Ursachen, Auswirkung, Behandlung .

 

Großzehengrundgelenksarthrodese, Fußzentrum, Dr.Trnka

             Die Großzehengrundgelenksarthrodese

Die Arthrodese des ersten Metatarsophalangealgelenks ist bei aktiven Patienten bei Rigidussymptomatik mit
hochgradiger Destruktion des Grundgelenks die Methode der Wahl. Neben der Stellungskorrektur erlaubt sie
nämlich die Wiederherstellung eines belastungsfähigen und schmerzfreien ersten Strahls. Zusätzlich hat sich
die Arthrodese bei Revisionsoperationen, aber auch als Korrektur der Hallux valgus Fehlstellung bei
Rheumapatienten bewährt. Konträr zur allgemeinen Meinung besteht bei einer Großzehengrundgelenksarthrodese
keine Behinderung des Patienten. Profifußballer (Herzog, Ehmann) haben damit ihre Karrierefortgesetzt.

Über einen Hautschnitt am Fußrücken wird der Knorpel des Gelenkes vollständig entfernt. Die Großzehe wird
nun in ca 20 Grad Dorsalflexion und 15 Grad valgus gebracht und in dieser Stellung entweder mit 1 bis 2
Schrauben, einer Platte, Staples oder Bohrdrähten fixiert.

Großzehengrundgelenksarthrodese

Narkose:

Operationen am Vorfuß werden allgemein in Leitungsanästhesie durchgeführt. Dies bedeutet, dass der
Operateur gezielt jene Nerven des Fußes mit einem Lokalanästhetikum betäubt, die den Schmerz
weiterleiten würden. Bei sehr nervösen Patienten wird zusätzlich noch eine Tablette zur Vorbereitung
verabreicht

Nachbehandlung:

Bei guter Knochenqualität genügt ein postoperativer Schuh für 6 Wochen. Im Falle einer Re-Operation
oder bei Osteoporose erfolgt eine Gipsversorgung

Großzehengrundgelenksarthrodese

Komplikationen und Risiken

Infektion (<2%), Nervenverletzung, Schwellung (bis zu 4 Mo), verzögerte Knochenheilung, Thrombose,
Allergie, Mb. Sudeck, Korrekturverlust

 

Fusszentrum Wien, Univ. Doz. Dr. H.-J. Trnka, Dr. K.H. Kristen; Alserstraße 43/8d, 1080 Wien, Tel.:1- 480 85 93

 

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