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Hallux valgus
Der schmerzhafte "Frostballen", medizinisch Hallux valgus genannt, ist eine der
häufigsten Deformitäten am Fuß. Die Ursachen dieser Veränderung sind vielfältig wobei
vor allem der weiblichen Schuhmode ein sehr wichtiger Einfluß zugeschrieben werden muß.
Wenn nun die Beschwerden soweit fortgeschritten sind, dass weite Schuhe keine Linderung
mehr erzielen, ist eine Operation angebracht.
Nach einem, im orthopädischen Krankenhaus Gersthof von Univ.Doz.Dr.Trnka
erstellten Therapieschema, wird den unterschiedlichen Schweregraden der Fehlstellung
jeweils eine Operationstechnik zugeordnet. In den letzten Jahren schwirren häufig die
Gerüchte herum, dies könnte mit einem Laser unblutig operiert werden. Dies stimmt leider
nicht.
Um das Problem langfristig zu behandeln ist eine richtige Operation mit Durchtrennung und
Verschiebung des ersten Mittelfußknochens oft mit Fixation durch eine Schraube oder Draht
notwendig. Die Operation erfolgt meist in örtlicher Betäubung ohne Vollnarkose.
Schon kurz nach der Operation kann der Patient meist mit sogenannten postoperatieven
Sandalen, wenn auch leicht eingeschränkt gehen. Eine Nachbetreuung von 6 Wochen, dies
entspricht dem Zeitraum der natürlichen Knochenheilung, ist notwendig, ein
Wiedereintritt in das Berufsleben aber schon oft nach 2 Wochen möglich. Man muß damit
rechnen, dass der Fuß für einige Wochen etwas geschwollen ist, insgesammt ist eine
"Frostballenoperation" heutzutage komplikationsarm und schmerzlos.

Fusszentrum Wien, Univ. Doz. Dr. H.-J. Trnka, Dr. K.H. Kristen; Alserstraße 43/8d, 1080 Wien, Tel.:1- 480 85 93
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Hallux valgus Operation