Diabetiker

Diabetes Melitus (Zuckerkrankheit)

Diabetes mellitus, ist eine Stoffwechselerkrankung, die sich durch erhöhte Blutzuckerwerte kennzeichnet.
 Diabetes Symptome:
  • Schlecht verheilende Wunden an Bein und Fuß
  • Rückgang des Sehvermögens
  • Nervenschädigung mit Gefühllosigkeit
  • Herzschädigung

Typ 1 Diabetes:

Nur etwa 5% der Diabetes Erkrankungen sind vom Typ 1, das heißt es besteht ein absoluter Mangel an Insulin. Insulin wird benötigt damit die Zellen den Zucker, der mit den Mahlzeiten zugeführt wird, in Energie verarbeiten und dadurch abbauen können. Durch den Mangel an Insulin kann dieser Vorgang nicht erfolgen, der Zuckerspiegel steigt.

Typ 2 Diabetes:

Ältere,- aber auch vermehrt jüngere, übergewichtige Menschen neigen dazu, eine Insulinresistenz schleichend aufzubauen. Die Zellen werden dadurch, trotz des anfänglich ausreichenden Insulins, unfähig den Zucker aufzunehmen, der Blutzuckerspiegel steigt zumeist unbemerkt über bis zu zehn Jahre. Der Insulinproduzierende Mechanismus wird überbeansprucht, als er versucht noch mehr Insulin zu produzieren und versagt am Ende gänzlich. Bemerkt werden Diabetes Symptome meist wenn es zu spät ist. Bei genügend orthopädischer Betreuung, können die Folgen weitgehend vermieden werden, welche sind: Herzerkrankung, Erblindung, Nierenversagen und Amputationen.  
Typ2 Diabetes ist zur Zeit rasch im Anstieg.Gab es im Jahr 2000 weltweit 159 Millionen Zuckerkranke, werden es im Jahr 2025 schon 280 Millionen oder 76 Prozent mehr sein. In Österreich sind mehr als 300.000 Menschen zuckerkrank, 85 Prozent davon leiden an Typ-2-Diabetes.

Besondere Bedeutung kommt hier den Füßen zu, da ein diabetischer Fuß überempfindlich ist und daher einen sehr gut passenden Schuh braucht. Er ist überempfindlich geworden, weil durch den Zuckerüberschuß die Haut dünner geworden ist, Druckschmerzen weniger wahrgenommen werden können und Wunden schlechter Heilen. Der Übergang vom gesunden Fuß zum Diabetischen ist fließend, es dauert bis zu 10 Jahre. Je besser auf die Füße aufgepasst wird, desto weniger prägt sich die Krankheit aus. Dieabetes Symptome sind erst erkennbar wenn es beinahe zu spät ist.

Diabetischer- und reumatischer Fuß:

Leider zählt Diabetes weltweit zu den am schnellsten wachsenden Krankheiten. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation wird die Zahl der Diabetiker bis 2030 um rund 40 Prozent wachsen.Ein diabetischer Fuß kann nach langjähriger, unbemerkter Erkrankung, von einfacher Vorfußdeformitäte bis zu ausgedehnter Nekrose und Infektionen führen. Diabetes Symptome treten dabei oft kaum auf. Es gibt eigene Diabetiker Schuhe und Diabetiker Einlagen, welche vorbeugend getragen werden können, sobald sich der geringste Verdacht einstellt.

Diabetiker müssen besonders auf die Unversehrtheit ihrer Füße achten, denn schnell können schon leichte Blessuren zu verheerenden Schäden führen.
Damit wird der Fuß unbelastbar.

Schwangerschaftsdiabetes:

Diese Form der Zuckerkrankheit bildete sich nur während der Schwangerschaft und verschwindet danach.

Was kann man tun?

Eine dauerhafte, gute Blutzuckereinstellung bietet die besten Voraussetzungen den Folgen des diabetischen Fußsyndroms zu entgehen.
Wichtig ist die täglicheKontrolle der Füße, Fußpflege durch die Fußpflegerin, oder auch mit Hilfe von Angehörigen. Die Krankheit verursacht keine Schmerzen, dadurch besteht die Gefahr, ein Diabetes Symptom erst zuspät zu erkennen. So wie Diabetikerschuhe kann eine Fußpflege präventiv wirken. Nicht präventiv auf Diabetes selbst, sondern präventiv auf Fußverletzungen.
Leider tritt Diabetes auch als Folgeerscheinung vieler anderer Krankheiten auf, wie z.B. Erkrankung der Bauchspeicheldrüse.

Diabetes Untersuchung

Fußuntersuchung bei Diabetes

Die Diabetesuntersuchung am Fuß ist bei Diabetes Symptomen äußerst wichtig, sowohl präventiv als auch akut.

Diabetesuntersuchung

Diabetes- Untersuchung mit dem Podoskop

Der etste Schritt bei der Herstellung von Schuhen und EInlagen bei Diabetes Symptomen.

Kontrolle

Neben der Durchblutungsüberprüfung muß auf neurologische Störungen geachtet werden, weil sie die Ursache vieler Folgeschäden sind, durch die Gefühllosigkeit in  Beinen und Füßen merkt man Druckstellen zu spät.

Ein diabetischer Fuß sollte sehr gleichmäßig belastet werden, der Druck im Schuh, besonders an der Fußsohle muß   verteilt werden.
Mit elektronischen Fußdruckmessung und der Bertrachtung der Fußsohle auf dem Podoskop können Einlagen so hergestellt werden, dass keine Druckstellen entstehen.

Diabetikerschuhe und Diabetikereinlagen sind besonders weich und müssen dem Fuß in individueller Arbeit eines Orthopädietechnikers exakt angepasst werden, um die oben erwähnten Vorraussetzungen zu gewährleisten.  Es ist weder das Material, die Marke oder die angewandte Technik, die zum Erfolg führt. Die Schuhe oder Einlagen passen nicht von selbst, oft sind viele Stunden Arbeit erforderlich. Auch die Überprüfung nach Symptomen von Diabetes in zeitlichen Abständen muß individuell und mit großer Genauigkeit erfolgen. Da die Füße vom betroffenen selbst schwer zu untersuchen sind, muß diese wichtige Aufgabe von Familienmitgliedern wahrgenommen werden. Die Kontrollprüfung sollte im Tagesablauf eingeplant sein und immer nach einem festen Muster ablaufen.

Orthopädietechnik

Die Dokumentation vom Krankheitsverlauf bietet die Möglichkeit einer Beurteilung der Veränderungen über einen längeren Zeitraum, eine Bewertung der Diabetikerschuhe und Diabetikereinlagen.
Verschlechterungen werden von Patienten eher bemerkt als eine Verbesserung. Menschen realisieren kaum, wennn Schmerzen weg sind.

Ausstattungsmerkmale -Diabetikerschuhe u. Einlagen von DALDOSCH

  • Eine weite Schaftöffnung  ermöglicht einen leichten Einstieg in die Diabetikerchuhe.
  • Der anatomisch geformte Schaft bietet einen druckfreien Zehenbereich, auch bei Aufnahme einer Weichpolstereinlage.
  • Der hohe hintere Schaftrand reduziert ein Schlupfen der Ferse, auch bei stärkeren Einlagen.
  • Die Polsterung von Lasche und Schaftrand vermindert die Gefahr von Druckstellen auf dem Fußrücken und im Knöchelbereich. Die Fersenkappe ist nach vorne länger und gibt eine stabile Fersenführung ohne Schlupf.
  • Das textile Futter ist im besonders empfindlichen Vorfußbereich der Diabetikerschuhe nahtfrei und ohne Vorderkappe verarbeitet. Das Futter muß atmungsaktiv sein, wärmend, allergieneutral und pflegeleicht.
  • Die steifere Sohle der Diabetikerschuhe unterstützt den Fuß bei statischen und dynamischen Belastungen.Die Sohle soll mit einem rutschfesten Profil sicheren Stand und zuverlässiges Gehen gewährleisten.
  • Der Sohlenaufbau der Diabetikerschuhe soll für Zurichtungen geeignet sein.

Wünschenswerte Begleitmaßnahmen:

  • Es sollte eine Schulung von Patienten, Familienengehörigen und der an der Behandlung Beteiligten in Bezug auf die durchzuführenden Maßnahmen und angepasst an das individuelle Risiko und das definierte Behandlungsziel erfolgen.
  • Zur Prävention von Fußläsionen sollte bei Diabetikern mit erhöhtem Risiko für Fußkomplikationen eine regelmäßige podologische Untersuchung und ggf. Fußbehandlung erwogen werden.
  • Bei mit orthopädischem protektiven Schuhwerk versorgten Patienten ist eine regelmäßige Kontrolle der Schuhe und Füße unerlässlich.
Matomo ID fehlt (CRM)